1. Tag – Treffen in Südspanien
Am frühen Nachmittag treffen wir uns auf unserem letzten Campingplatz vor Afrika. Vielleicht
kennen wir uns schon vom Telefon, aber heute kommt auch die Gruppe zum ersten Mal
zusammen. Nachdem sich alle ein wenig bekannt gemacht haben, beginnen wir unsere
Marokkoreise mit einer ausführlichen Info-Besprechung.
2. Tag – Asilah
In Tanger-Med kommen wir an und erledigen die Zollformalitäten – dank unserer Vorbesprechung und Unterstützung problemlos. In Asilah fahren wir zu unserem ersten marokkanischen Übernachtungsplatz und kommen erstmal an. Gemeinsam erkunden wir später die bunten Gassen des Dörfchens. Das Treiben auf den Straßen bietet einen schönen ersten Eindruck von Marokko!
Am Abend feiern wir den Tourauftakt bei einem gemeinsamen Essen.
3. Tag – Lagune Moulay Bousselham & Mohammedia
Von Asilah aus geht es in das kleine Dorf Moulay Bousselham. Dort lädt eine idyllische Lagune zu einer Bootsfahrt ein – die Fischer nehmen uns gern mit, sei es zur Vogelbeobachtung oder einfach zum Genießen der Natur. Wer möchte, kann anschließend ein frisches Fischgericht probieren.
Danach fahren wir weiter zum Campingplatz am Meer in Mohammedia.
4. Tag – Marrakesch
Vorbei an Casablanca mit der Möglichkeit die Hassan-II-Moschee zu besuchen, erreichen wir am Nachmittag Marrakesch! Unser zentraler Übernachtungsplatz liegt nur 15 Gehminuten von der Koutoubia-Moschee entfernt. So können Sie die Stadt gleich auf eigene Faust entdecken – etwa das bunte Treiben auf dem Platz Djemaa El Fna.
Am Abend besuchen wir gemeinsam eine der zahlreichen Garküchen auf dem Platz, die für ihre Vielfalt und Atmosphäre berühmt sind.
5. Tag – Marrakesch
Der Tag steht im Zeichen der Souks: Im labyrinthartigen Basar findet man alles von Lederwaren bis zu filigraner Handarbeit. Auch wenn man nichts kaufen will, fällt es schwer, mit leeren Händen zurückzukehren. Eine geführte Tour durch die Basare ist organisiert.
Abends erwacht der Djemaa El Fna zum Leben: Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler,
Musiker und Hennakünstlerinnen verwandeln den Platz in ein faszinierendes Spektakel.
6. Tag – Essaouira & Sidi Kaouki
Weiterfahrt in das Fischerstädtchen Essaouira, bekannt für seine Intarsienarbeiten aus Thujaholz.
Die Stadt wirkt mit ihrer entspannten Atmosphäre wie eine Ruheoase nach dem trubeligen
Marrakesch – hier herrscht ewiger Frühling.
Wer möchte, kann den lebhaft en Fischereihafen besuchen, fangfrischen Fisch kaufen und sich diesen direkt zubereiten lassen. Am Abend fahren wir weiter zum Campingplatz am Meer bei Sidi Kaouki (ca. 25 km).
7. & 8. Tag – Taghazoute bei Agadir
Die Route führt uns durch das Bananendorf Tamri nach Taghazoute bei Agadir. Unser Campingplatz bietet einen traumhaften Blick über das Meer, das zu Fuß erreichbar ist – perfekt für eine erfrischende Badepause und einen Ruhetag.
9. Tag – Taliouine
Nach einer längeren Etappe durch seichte Landschaft en erreichen wir Taliouine – das Zentrum des marokkanischen Safrananbaus. Hier wird das „rote Gold“ angebaut und vermarktet. Wir
übernachten auf einem ruhigen Campingplatz.
10. Tag – Ait Benhaddou
Heute geht es weiter auf die „Straße der Kasbahs“. Ein Höhepunkt ist die Besichtigung des
berühmten Ksars Ait Benhaddou, einer beeindruckenden Lehmsiedlung, die zum UNESCO-
Weltkulturerbe zählt. Die verschachtelten Kasbahs, aus rotem Stampflehm erbaut, bilden
zusammen mit dem satt en Grün der Felder am Fuße des Ortes eine faszinierende Kulisse. Nicht umsonst diente dieser Ort bereits zahlreichen bekannten Filmen als Schauplatz.
11. Tag – Zagora
Wir fahren nach Zagora, der Stadt am Ende des berühmten Draa-Tals. Unser Campingplatz liegt idyllisch in einem Palmenhain.
12. Tag – Zagora
Heute bietet sich ein Ausflug nach Amezrou an, einem alten jüdischen Dorf. Mit einem lokalen
Führer erkunden wir die aus Lehm gebaute Moschee und die kleine, aber sehenswerte
Antiquitätensammlung mit vielen Alltagsgegenständen aus den alten Ksars.
Am Abend stimmen wir uns unter unzähligen Sternen auf das bevorstehende Wüstenabenteuer ein – die Vorfreude auf die endlose Weite, die atemberaubenden Dünen und den funkelnden Himmel der Sahara wächst!
13. Tag – M’hamid El Ghizlane („Tor zur Wüste“)
Ein absolutes Highlight steht bevor: Wir erreichen M’hamid El Ghizlane, das Tor zur Sahara. Je nach Wetterbedingungen übernachten wir an einem einzigartigen Platz mitten in den Sanddünen – frei, unterm Sternenzelt. Der Abend klingt am Lagerfeuer aus, begleitet von traditioneller Musik, die uns tief in die Mystik der Sahara eintauchen lässt.
14. Tag – Sahara-Dünen des Erg Chegaga
Nachdem wir die Wohnmobile auf einem familiengeführten Campingplatz abgestellt haben,
starten wir zu einer unvergesslichen Geländewagentour in die großen, ursprünglichen Dünen des Erg Chegaga.
Unterwegs besuchen wir Nomaden, die ihr Brot im heißen Sand backen, und machen Halt an der „Heiligen Quelle“, deren klares Wasser wie ein Wunder erscheint. Die Karawane hat ihr Ziel erreicht.
15. Tag – Dades-Schlucht
Wir kehren zurück zur „Straße der Kasbahs“ und erreichen die spektakuläre Dades-Schlucht. Am Nachmittag unternehmen wir eine kleine Wanderung durch die engen Felsformationen. Unser Campingplatz bietet herrliche Ausblicke ins Tal.
16. + 17. Tag – Todra-Schlucht
Heute wartet ein weiterer landschaftlicher Höhepunkt: die Todra-Schlucht. Je nach Vorlieben fährt man entweder auf direktem Weg durchs Tal oder über die neue, spektakuläre Passstraße aus der Dadès-Schlucht hinauf (nicht für sehr große Mobile geeignet).
Die steilen, bis zu 300 Meter hohen Felswände der Todra-Schlucht sind atemberaubend – nicht nur für Kletterer, sondern auch für alle, die gerne einfach nur staunen. Unser Campingplatz liegt ruhig unter Palmen, direkt am Flüsschen. Wer mag, kann durch die grünen Gärten hinter dem Platz spazieren. An den Abenden können wir die sehr gute Küche des Campingplatzes in wundervoller Atmosphäre genießen.
18.+19. Tag – Sahara-Dünen des Erg Chebbi
Auch das zweite Sanddünen-Gebiet Marokkos darf auf unserer Reise nicht fehlen, auch wenn es hier mittlerweile etwas trubeliger zugeht als am Erg Chegaga. Wir stehen für die Nacht an einem wunderschönen Wüstenhotel nur wenige Meter entfernt von den Sanddünen.
Wer möchte genießt den Sonnenuntergang in den Dünen, wohin uns Dromedare tragen können, oder man erkundet die sandigen Hügel per Quad. Ein Abendessen im Hotel rundet den Tag ab.
20. Tag – Palmenoasen der Ziz-Schlucht
Wir fahren in die Ziz-Schlucht mit ihren weiten Dattelpalmen-Oasen. Unterwegs besuchen wir eine Fossilienschleiferei und können uns mit regionalen Produkten eindecken. Unser Campingplatz liegt malerisch in der Schlucht. Vielleicht bietet sich auch noch Gelegenheit für eine Wanderung. Nach Möglichkeit besuchen wir Nomaden in ihrem Zelt und erhalten einen Einblick in ihren traditionellen Lebensstil.
21. Tag: Azrou
Heute setzen wir unsere Reise in die beeindruckenden Bergregionen Marokkos fort. Die
Tagesetappe bietet einen faszinierenden Kontrast: Von der Wüsten- und Palmenlandschaft
wechseln wir zu den majestätischen Gebirgslandschaft en des Hohen und Mittleren Atlas – eine ganz andere Welt. Die Fahrt führt uns durch dichte Zedernwälder und wir haben Gelegenheit, wilde Berberaffen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Unser Treff punkt ist ein Campingplatz in Azrou.
22. Tag: Fès
Nach kurzer Fahrt erreichen wir heute Fès, die älteste der vier Königsstädte. Am Mittag werden Sie bei einer deutschsprachigen Führung durch die historischen Tore, engen Gassen und prächtigen Karawansereien der Gerberstadt geführt. Unsere Wohnmobile stehen sicher und zentral direkt vor der Medina.
23. Tag: Meknès - Ouezzane
Heute erkunden wir die Königsstadt Meknès – oft weniger besucht als Fès oder Marrakesch, dabei voller Geschichte und lebendiger Eindrücke. Besonders spannend sind die Viertel abseits der üblichen Wege. Wer möchte, schließt sich einem geführten Rundgang an, der zum
beeindruckenden Mausoleum Moulay Ismaels, dem monumentalen Stadttor Bab Mansour und
durch authentische Wohnviertel bis hin zur großen Markthalle führen soll – berühmt für ihre
köstlichen Oliven.
Im Anschluss starten wir bereits ein Stück in Richtung Norden zur Übernachtung auf einem
naturnah gelegenen Campingplatz.
24. Tag: Chefchaouen
Das Ende unserer Reise rückt näher, und damit auch die Rückkehr nach Europa. Unser Weg führt uns ins „Blaue Dorf“ Chefchaouen, das wir über das beeindruckende Rif-Gebirge erreichen. Hier, wo die Landschaft bereits heimische Züge annimmt, begeistert Chefchaouens Architektur mit ihrem besonderen Flair, das durch die nahezu vollständig blauen Fassaden der Gebäude geprägt wird.
Vom Campingplatz aus ist die Innenstadt zu Fuß oder mit dem Taxi erreichbar. An unserem letzten gemeinsamen Abend genießen wir noch einmal die köstliche marokkanische Küche in der Medina und besprechen die kommenden Ausreiseformalitäten. Wir werden sicherlich noch viele Geschichten und Eindrücke auszutauschen haben, während wir den Abschluss unserer
unvergesslichen Reise feiern...
25. Tag: zurück nach Tanger – zurück nach Europa
Heute machen wir uns auf den Weg zum Fährhafen Tanger-Med, von wo aus die
Tourteilnehmer/-innen gegen Mittag nach Spanien oder auch nach Italien übersetzen können.
Änderungen vorbehalten.