Liebe EMC'ler! Eine Datenbank stellt sich vor.
Ich habe für alle Autofahrer und Wohnmobilliebhaber Übersichtskarten über Parkplätze und Wohnmobilstellplätze (inkl. Kosten,
Lage und Besonderheiten) an der Nord- und Ostsee erstellt. Diese sollen die Suche erleichtern, um mehr Zeit für den Urlaub
zu haben. Zudem werden in den Karten auch die Autotreffen an der Küste aufgeführt.
Parkplätze und Wohnmobilstellplätze an der Ostsee
Parkplätze und Wohnmobilstellplätze an der Nordsee
Ich würde mich freuen, wenn Ihnen diese Informationen gefallen.
Da wir unsere Datenbank ständig erweitern und ausbauen möchten, wäre ich Ihnen über weitere Anregungen sehr dankbar.
Wir freuen uns über Ihre Mail an: schoenberg@ostsee24.de.
Vielen Dank und liebe Grüße,
Lena Schönberg
Denn wie in Deutschland werden auch im europäischen Ausland immer mehr Umweltzonen eingerichtet und für bestimmte Stadtbereiche Wegezölle erhoben. Wir sollten uns vorher über mögliche Zufahrtsbeschränkungen und zusätzliche Kosten informieren.
In einigen europäischen Ländern müssen wir Wohnmobilfahrer eine allgemeine Maut, also eine Straßennutzungsgebühr, zahlen. Neben der Entlastung der Umwelt dient sie als staatliche Einnahmequelle und zur Regulierung des Verkehrs. In Großbritannien, Schweden und Italien müssen wir mit zusätzlichen Kosten rechnen: Hier wurden in einzelnen Regionen sogenannte low emission zones (LEZ) eingerichtet, in denen besonders strenge Abgasgrenzwerte gelten. Außerdem wird in manchen Städten eine spezielle City-Maut erhoben. Umweltzonen oder «low emission zones» sind Bereiche, die besonders durch Feinstaub gefährdet und entsprechend gekennzeichnet sind. Die Zufahrt ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich - zum Beispiel muss das Fahrzeug gewisse Abgasgrenzwerte erfüllen.
In London werden City-Maut und low emission zone miteinander kombiniert. Wer dort zwischen 7.00 und 18.30 Uhr mit seinem Auto unterwegs ist, muss die City-Maut von 7 Pfund (rund 11 Euro) bezahlen. Das Mautmodell in Stockholm ist an die Londoner City-Maut angelehnt und wurde im August 2007 eingeführt. Die Maut ist für den Zeitraum zwischen 6.30 Uhr und 18.30 Uhr zu entrichten und beläuft sich auf 6,50 Euro.
In Italien sind die Regelungen unterschiedlich. «In der Hauptstadt Rom und einigen Regionen Norditaliens gibt es verkehrsbeschränkte Zonen für Pkw», erklärt der ADAC in München. In der Innenstadt Roms gelte für private Kraftfahrzeuge ein komplettes Fahrverbot. Die Einfahrt sei nur Taxen, Bussen, Lieferanten und Anwohnern gestattet. In anderen Städten sind die Regeln locke-rer: «Wer etwa in Bologna und Mailand wochentags zwischen 8.00 und 18.00 Uhr Auto fahren möchte, muss eine City-Maut entrichten.»
In Bologna kostet die Fahrlizenz 5 Euro für einen Tag oder 12 Euro für vier Tage. In Mailand werde die Maut nach Schadstoffausstoß der Fahrzeuge gestaffelt und koste zwischen 2 und 10 Euro. In den Regionen Piemont und Venezien verhalte es sich ähnlich. In den Südtiroler Talkesseln von Bozen, Meran, Brixen und Bruneck gelte für Fahrzeuge mit den Abgasnormen Euro 0 und Euro 1 wochentags von 7.00 bis 10.00 Uhr sowie 16.00 bis 19.00 Uhr ein Fahrverbot. Ebenso betroffen seien Motorräder mit Zweitaktmotor.
Für die Mitglieder möchte ich versuchen eine Hilfe zu geben. Nach und nach werde ich für jedes europäische Land eine Übersicht erstellen über das geltende Recht im Hinblick auf die Umweltzonen, die wir bei unseren Reisen zu beachten haben. Teilweise ist eine Übersetzung aus dem Englischen erfolgt. Ich bitte schon jetzt um Entschuldigung, wenn die eine oder andere Übersetzung nicht so gelungen ist.

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